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| | | | 1 | 2 | 3 10:30 -13:00 03.10.2026  Samstag, 3. Oktober 2026, 10.30 UhrBotanische Führung im StadtparkTreffpunkt: U3-Station Stubentor, ringseitig mit unserem Lieblingsbiologen Mag. Gregor Dietrich
Grasende Schafe im Stadtpark anlässlich des Osterfestes des Kindergartens Stadtpark, 18. April 1957 Der Stadtpark ist Wiens erste öffentliche Parkanlage und wurde am 21. August 1862 eröffnet. Malerische Wiesen, ausgedehnte Wasserflächen und kunstvoll angelegte Ziersträucher prägen das Erscheinungsbild. Hohe Alleebäume bilden eine natürliche Barriere zur Ringstraße. Bei unserem Rundgang entdecken wir besondere Baumarten wie Ginkgo, Christusdorn, Pyramidenpappel und Kaukasische Flügelnuss, die teilweise unter Naturschutz stehen. Weitere Informationen zum Stadtpark Zur Person: Mag. Gregor Dietrich (Jg. 1970) ist Biologe mit langjähriger Erfahrung in Vivaristik, Gartenbau und biologischer Forschung. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in Botanik und Evolutionsbiologie. Er ist Autor mehrerer Gartenbücher sowie Koautor der Exkursionsfloren für Österreich und Istrien. Spenden erbeten! Anmeldung erforderlich: Ulli Fuchs fuchs@kinoki.at
| 4 11:00 -14:00 04.10.2026  BÖHMISCHER PRATER: MINIGOLF & LAAERBERGBÄUER:INNEN Sonntag, 4. Oktober 2026, 11 UhrTreffpunkt: Minigolf, Laaer Wald 36, 1100 Wien Lageplan / Treffpunkt
Geselliges Minigolfspiel in nostalgischer Umgebung im Böhmischen Prater. Erfrischungen vor Ort erhältlich Unkostenbeitrag: € 6,– Anschließendca. 12.30 Uhr: Spaziergang zum Kollektivfeld der Laaerbergbäuer:innen. Dort gibt uns die Stadtsoziologin Irmi Hubauer einen Einblick in die Solidarische Landwirtschaft und erzählt Interessantes über die Löwygrube, das Wiener Naturdenkmal 704 – eine ehemalige Abbauwand der Rudolfsziegelöfen. ca. 13.30 Uhr: Fahrt mit der Raupe, Abschluss und Einkehr. Spenden erbeten! Anmeldung erforderlich: Ulli Fuchs – Facebook-Veranstaltung
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| 5 | 6 | 7 | 8 16:00 -19:00 08.10.2026  Donnerstag, 8. Oktober 2026, 16–19 UhrCOLLAGEN-WORKSHOPLabor Alltagskultur 1120 Wien, Kolonieweg 48 mit Fiona Rukschcio Fiona Rukschcio ist bildende Künstlerin und arbeitet an der Schnittstelle von bildender Kunst und Film. Ihre thematischen Schwerpunkte sind feministische Selbstermächtigung, der Einsatz gegen Gewalt an Frauen sowie Obdachlosigkeit. Auszeichnungen: Diagonale 2000 – Innovatives Kino; Crossing Europe Award „Local Artist“ 2018. Von 2018 bis 2022 initiierte und leitete sie das Projekt „FiP – Frühstück im Park“. Für das Labor Alltagskultur gestaltet sie seit mehreren Jahren Workshops, unter anderem 2025 im Rahmen des Meidlinger Galerienrundgangs KUNST 12. Weitere Informationen zu Fiona Rukschcio Mindestspende: € 20,– Teilnehmer:innen: 4–10 Personen Anmeldung erforderlich: Ulli Fuchs – fuchs@kinoki.at
| 9 | 10 12:30 -17:00 10.10.2026  Samstag, 10. Oktober 2026, 12.30 UhrHERBSTSPAZIERGANG DURCH DEN WIENERWALD ZUM HEURIGENmit Horst Leonhardsberger Treffpunkt: 12.30 Uhr, Heiligenstadt, Ausgang Busbahnhof, Haltestelle 38A Mit dem Bus 38A fahren wir bis zum Cobenzl. Von dort geht es durch den Wienerwald zur Jägerwiese, weiter zur Rohrerwiese und anschließend zum Häuserl am Stoan. Über die Zierleitengasse gelangen wir zum historischen Ortszentrum von Salmannsdorf. Von dort ist es nicht weit zu unserer Einkehr ab 15 Uhr: Buschenschank Prager Buschenschank Prager – Informationen Horst Leonhardsberger ist Philosoph und Bibliothekar an der TU Wien sowie Experte für die Wiener Stadtwanderwege und gute Wirtshäuser. Spenden erbeten. Anmeldung: Ulli Fuchs – fuchs@kinoki.at
| 11 10:30 -15:00 11.10.2026  Sonntag, 11. Oktober 2026, 10.30 UhrAUF DEN SPUREN DER WIENERBERGER ZIEGELBotanischer und kulturhistorischer Spaziergang Treffpunkt: Geländeeingang, 10., Triester Straße / Hertha-Firnberg-Straße Endpunkt: ehemalige Werkskantine Chadim Botanik: Mag. Gregor Dietrich Kulturgeschichte: Mag.a Ulli Fuchs Was versteht man unter einer Gstetten? Wie lebten und arbeiteten die Wienerberger Ziegelarbeiter:innen vor 150 Jahren? Was ist ein Ziegelteich? Im kulturhistorischen Teil begeben wir uns mit der Volkskundlerin Ulli Fuchs auf Spurensuche. In den 1980er-Jahren wurde das Gelände „renaturiert“ und unter der forstlichen Betreuung der MA 49 als Erholungsgebiet gewidmet. BotanikSowohl die Trockenrasenfluren als auch die Teiche mit ihren Schilfgürteln sind Lebensraum für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Das Landschaftsschutzgebiet beherbergt unter anderem Arten der Roten Liste wie den Großen Feuerfalter und die Europäische Sumpfschildkröte. Die Teiche mit ihrem Schilf-Röhricht sind Brut-, Schlaf- und Nahrungsplätze für zahlreiche Sing- und Wasservögel, etwa für den Drosselrohrsänger und den Haubentaucher. Weitere Informationen zum Erholungsgebiet Wienerberg Anmeldung und Spenden erbeten: fuchs@kinoki.at
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12 14:00 -18:00 12.10.2026  Montag, 12. Oktober 2026, 14–18 UhrNEIGUNGSGRUPPE SPIELENLabor Alltagskultur 1120 Wien, Kolonieweg 48 Spielfreudige jeden Alters treffen sich zum fröhlichen Ausprobieren alter und neuer Spiele – alles, wozu man mehrere Menschen braucht, um gemeinsam Spaß zu haben. Mit Silvia Bartl Anmeldung: fuchs@kinoki.at
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 10:30 -14:00 17.10.2026  „Boden frei!“ – Die Kolonist:innen der Lobau (1927)Stadtwanderung mit Dr. Barbara EderSamstag, 17. Oktober 2026, 10:30 Uhr
Foto: Privatsammlung Robert Eichert Treffpunkt: vor der U2-Station Donaustadtbrücke Weiterfahrt: mit dem Bus 92B bis zur Haltestelle „Raffineriestraße, Ostbahnbrücke“ Die Kolonie zwischen Steinspornweg und Kleinem Biberhaufen im Donaustädter Teil der Lobau entstand 1927 als Versuch, Arbeitslosigkeit und materielle Not durch gemeinschaftliche Landarbeit und Selbstversorgung zu überwinden. Der Spaziergang folgt den Spuren dieses heute weitgehend vergessenen Binnenkolonisierungsprojekts. Von der Stadlauer Ostbahnbrücke führt der Spaziergang über den Naufahrtweg zur Kleinen Stadt Farm, wo eine Einkehrmöglichkeit im Café Schillwasser besteht. Von dort geht es weiter in jenes Gebiet, in dem sich die Siedler des Vereins „Kolonien in der Heimat“ niederließen. Im Hühner- und Schweinestall des Gasthofes Kirischitz hatten sie anfangs ihre Nachtlager. Über den Biberhaufenweg erreichen wir anschließend die Autonome Wagenburg Lobau (AKW) in der Primavesigasse 5–7. Damit führt die Route von der historischen Kolonistenbewegung zu einer gegenwärtigen Form selbstverwalteten Wohnens – und hinein in aktuell umkämpfte Auseinandersetzungen um die Nutzung städtischen Bodens. Der Rückweg führt über den Biberhaufenweg am Roten Hiasl vorbei und zurück zur Raffineriestraße. Rückfahrt: mit der Linie 92B ab „Raffineriestraße, Biberhaufenweg“ zur U2-Station Donaustadtbrücke. Wegstrecke: Raffineriestraße/Ostbahnbrücke → Naufahrtweg/Kleine Stadt Farm → Steinspornweg → AKW Primavesigasse → Roter Hiasl → Raffineriestraße/Biberhaufenweg Diese Stadtwanderung ist Teil 1 der Spaziergangs-Reihe „Grund geben“. Teil 2 folgt dem Exodus der Warden (1928), Teil 3 den wilden Besetzern in der Oberau (1926). Länge: ca. 5–6 km Reine Gehzeit: ca. 1½ Stunden Gesamtdauer: ca. 3 Stunden (mit historischen Stationen und Zwischenrast) Leitung: Dr. Barbara Eder Website von Barbara Eder Anmeldung & Information: fuchs@kinoki.at
| 18 10:30 -16:00 18.10.2026  Sonntag, 18. Oktober 2026, 10.30 UhrIM „FRANZ JOSEFS-LAND“ VON KAISERMÜHLENoder: Am anderen Ende des „Wardenmarsches“Treffpunkt: 10.30 Uhr, vor der U1-Station Kaisermühlen–VIC Foto: „Im Bretteldorf“, Privatsammlung Robert Eichert Mit dieser Tour kommen wir nicht weit – jedenfalls nicht bis nach Abessinien. Sie folgt den Spuren des völkisch-esoterischen Wanderpredigers Peter Waller, der 1924 in Kaisermühlen seinen ersten „Menwar“ errichtete. Im Bretteldorf, einer wilden Siedlung auf dem Areal des heutigen Donauparks, fand der ehemalige k. u. k.-Offizier zahlreiche Anhänger, die sich „Warden“ oder „Wardanieri“ nannten. 1928 versprach er ihnen den Auszug nach Ägypten. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts hatten sich Arbeiter:innen und Erwerbslose auf der „G’stättn“ eigenmächtig Wohnraum geschaffen. Der Weg führt vorbei an ihren verschwundenen Behausungen – durch den Donaupark, am Arbeiterstrandbad entlang und zum ehemaligen Militärschießplatz Kagran. Dort erinnern wir an die hingerichteten Opfer der NS-Militärjustiz und halten kurz inne. Am Fischerstrand geht es weiter durch eine Landschaft, in der Konflikte um Boden und (städtischen) Wohnraum bis heute sichtbar sind. Der zweite Teil der Spaziergangsreihe „Grund geben!“ fragt danach, was geschieht, wenn materielle Not auf falsche Versprechen trifft – und weshalb die „Bretteldorfer“ gegen das Rote Wien rebellieren mussten. Bevor Peter Waller seine Ämterwelt 1930 in die Lobau verpflanzte, hatte er sie im „Franz Josefs-Land“ auf der Donauwiese erprobt. Dort endet der Spaziergang. Zuvor gibt es im Restaurant „Zum Schinakl“ Gelegenheit zur Stärkung – um den Spuk des „Großwodosch“ hinter sich zu lassen und zum (historischen) Materialismus zurückzukehren. Rückfahrt: U1-Station Donauinsel Wegstrecke: U1 Kaisermühlen–VIC → Donaupark / ehemaliges Bretteldorf → Gedenktafel Militärschießplatz Kagran → Arbeiterstrandbadstraße → Abstecher zur „Russenkirche“, heute Koptische Markuskirche, Wagramer Straße 17 → Fischerstrand → Laberlweg → Donauwiese → U1 Donauinsel Wagramer Straße 17 – Lageplan Gesamtdauer: ca. 2 Stunden (mit historischen Stationen und Zwischenrast) Leitung: Dr. Barbara Eder Anmeldung & Info: fuchs@kinoki.at
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| 19 | 20 | 21 17:30 -20:00 21.10.2026 Mittwoch, 21. Oktober 2026, 17.30–20 UhrÖSTERREICHISCHES GESELLSCHAFTS- UND WIRTSCHAFTSMUSEUMVogelsanggasse 36, 1050 Wien Museumsbesuch mit Überblicksführung durch die Kulturvermittlerin Sara Maria Hoffmann. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte und Gegenwart des Hauses und seine Schwerpunkte, mit besonderer Berücksichtigung seines Gründers Otto Neurath. „Ein Museum wie kein anderes und eines, dem in Zeiten wie diesen größte Bedeutung und Relevanz zukommen.“
– Jury-Statement Österreichisches Museumsgütesiegel Weitere Informationen zum Museum Öffnungszeiten für Einzelbesucher:innen: Montag bis Freitag, 9–14 Uhr, zusätzlich jeden dritten Mittwoch im Monat bis 20 Uhr. Eintritt: Gruppe € 8,– · Pensionist:innen € 6,– · mit Kulturpass gratis Führung für das Labor Alltagskultur: kostenfrei – vielen Dank dafür! Anmeldung: Ulli Fuchs – fuchs@kinoki.at
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| 26 | 27 | 28 | 29 16:00 -19:00 29.10.2026  🔢 Die Nummern von WienEin kulturhistorischer Stadtspaziergang mit Anton Tantner📅 Donnerstag, 29. Oktober 2026, 16:00 Uhr 📍 Treffpunkt: Josephsplatz beim Denkmal ⏱ Dauer: ca. 2 Stunden Nummern sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Wir begegnen ihnen auf Hausfassaden, Fahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch auf Bäumen, Gräbern, Spitalsbetten und in unseren Ausweisen. Doch Zahlen erzählen auch Geschichte: In vergangenen Jahrhunderten wurden sie auf Gemälden der kaiserlichen Sammlungen angebracht, dienten der „Unterwachung“ der Polizei und der Kontrolle von Gefangenen oder waren auf den Kappen der Wiener Dienstmänner zu finden – ganz im Sinne von Paul Hörbiger und Hans Moser. Gemeinsam mit Anton Tantner begeben wir uns auf die Spuren der Nummerierung als Instrument von Ordnung, Verwaltung und Überwachung. Dabei bleibt es keineswegs akademisch: Auf unserem Weg begegnen wir einem Gedicht des Schriftstellers Hugo Sonnenschein ebenso wie einer Wiener Variante der apokalyptischen „Number of the Beast“. Ein ungewöhnlicher Spaziergang durch die Kulturgeschichte der Zahlen im Wiener Stadtraum. 💶 Teilnahme kostenlos, Spenden erbeten. 📩 Anmeldung bei Ulli Fuchs: fuchs@kinoki.at
| 30 16:00 -19:00 30.10.2026  Freitag, 30. Oktober 2026, 16 Uhr„LEBKUCHENBÄUME, GELBE EIBEN UND ANDERE BESONDERHEITEN …“Botanischer Spaziergang im Türkenschanzparkmit Mag. Gregor Dietrich Treffpunkt: Bushaltestelle Dänenstraße – 10A, 40A, 37A Im herbstlichen Türkenschanzpark entdecken wir besondere Gehölze und andere botanische Kostbarkeiten. Bild: Cercidiphyllum japonicum AGM – Herbstfärbung Informationen zum Türkenschanzpark Spenden erbeten! Anmeldung: fuchs@kinoki.at Zur Person: Mag. Gregor Dietrich (Jg. 1970) ist seit frühester Kindheit hobbymäßig in den Bereichen Vivaristik, Gärtnern und Biologie tätig. Er studierte Biologie mit den Schwerpunkten Botanik und Evolutionsbiologie und arbeitete unter anderem bei der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft und Natur im Garten.
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